Nachhaltigkeit

Umweltbewusstsein im Unterricht

Umweltbildung, Abfallvermeidung, die richtige Trennung von Wertstoffen und deren Wiederverwendung sind wichtige Ziele, die der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb in den Schulen verankern möchte. Den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen frühzeitig zu erlernen, ist in der heutigen, gerade auch vom Klimawandel immer stärker betroffenen Welt, wichtig.

Kürzlich hat  Lothar Hänle vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb mit den Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen - gemeinsam mit deren Lehrerinnen Frau Jana Rüd, Frau Weber, Frau Hartwig und Herrn Mittmann – die Auswirkungen einer massiv zunehmenden Flut an Plastikabfällen besprochen. Die Fünftklässler lernten vieles über das richtige Trennen und Entsorgen von Abfällen und Wertstoffen, um so Natur und Tiere und nicht zuletzt die Menschen selbst vor negativen Auswirkungen zu schützen.

Dabei konnten die Schüler des Schiller-Gymnasiums sich auch beim Thema Nachhaltigkeit während der jetzt im Oktober 2019 organisierten „Grünen Woche“ einbringen, die auf Initiative der Klasse 7b und in Zusammenarbeit mit dem Fairtrade-Schulteam und dem Klima-Team auf die Beine gestellt worden ist. In Kooperation mit dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim sind hier auch Vesperboxen und Gemüsesäckchen angeboten worden, die für einen geringen Preis zu haben waren und letztlich durch ihren oftmaligen Einsatz unnötige Verpackungen ersetzen sollen.

L. Hänle

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Unser Schulgarten zieht um

Da wir uns mit der Heimleitung des Altenheims Hansegisreute leider nicht auf ein gemeinsames Konzept für den Schulgarten einigen konnten (ökologischer Naturgarten versus Schaugarten), zieht unser Schulgarten in den nächsten Monaten ans Schiller-Gymnasium um. Ab Frühjahr soll es neue Hochbeete auf dem Dach des Glasbaus geben. Bis dahin verbringen die Schulgartenpflanzen ihre Winterferien in guter Obhut.

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SG-Schülerinnen und Schüler tragen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung durch Heidenheim

Am Samstag, 29. September 2018, taten Stadt und Landkreis einen großen Schritt für noch mehr Lebensqualität in und um Heidenheim: Sie traten in einer offiziellen Feierstunde der Agenda 2030 der Vereinten Nationen bei. Dieses vor drei Jahren verkündete Programm soll in Form von 17 Zielen auf allen Handlungsebenen die nachhaltige Entwicklung fördern.
Von diesem denkwürdigen Ereignis hätten Heidenheims Bürgerinnen und Bürger vermutlich wenig mitbekommen, wären nicht am Samstagvormittag zwischen 10.30 und 13.00 Uhr Kinder und Jugendliche mit Plakaten, Flyern und bunten Luftballons durch die Innenstadt und den Brenzpark gezogen, um dort an konkreten Beispielen nachhaltiges Handeln zu verdeutlichen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Unter diesen Nachhaltigkeitsbotschaftern waren auch zahlreiche SG-Schülerinnen und -Schüler.
Nachdem die ursprünglichen acht Schülerinnen aus den Klassensstufen 10 und JGS 1 mit großem Engagement noch bei Familie, Freunden und Klassenkameraden fürs Mitmachen geworben hatten, stellte das SG schließlich stolz die größte Botschafter-Gruppe. Mit sichtlichem Spaß und Einsatz brachte diese die 17 Ziele, zu denen z. B. „Keine Armut“, „Hochwertige Bildung“ und „Bezahlbare und saubere Energie“ gehören, den Passantinnen und Passanten näher, um sie, wie es im Flyer der Stadt steht, einzuladen, „an einem menschenwürdigen, fairen und glücklichen Leben auf einem intakten Planeten mitzuwirken.“

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1. „Grüne Woche“ am Schiller-Gymnasium

In der Woche vor den Herbstferien 2019 stand am Schiller-Gymnasium an jedem Wochentag ein anderer Aspekt aus dem Bereich „Nachhaltigkeit“ auf dem Programm - die 1. „Grüne Woche“ fand auf Initiative der Klasse 7b in Zusammenabeit mit dem Fairtrade-Schulteam, dem Klima-Team und der SMV statt. Gleich am Montag gab es das erste Highlight: der von manchen kritisch gesehene vegetarische Tag wurde zum großen Erfolg. Dies war v. a. auch dem großen Einsatz des Schulcafé-Teams zu verdanken, das nicht nur sämtliche Fleisch- und Wurstprodukte aus dem Sortiment nahm, sondern sie durch leckere, selbst gemachte Alternativen ersetzte. Verschiedene Käsebrötchen, vegetarische Aufstriche und Nudeln mit Tomatensoße waren so beliebt, dass die Küchenmannschaft kaum nachkam. Die Idee dahinter war die Tatsache, dass die Fleischproduktion sowohl durch die Tiere selbst, als auch durch die benötigten Futtermittel einen nicht geringen Anteil am Klimawandel hat. Wenn jeder Bundesbürger nur eunmal in der Woche auf Fleisch verzichten würde, so hätte dies in der Summe schon eine enorme Reduktion der Treibhausgase zur Folge.

Am Dienstagmorgen wurden viele Lehrerinnen und Lehrer in dunklen Klassenzimmern empfangen - die Klassen hatten es mit dem Licht-aus-Tag teilweise sehr ernst genommen. So musste mancher Kollege seine Schüler erst von der Notwendigkeit des Kunstlichts in den ersten Schulstunden bis zum Tagesanbruch überzeugen. Nach der ersten großen Pause konnte dann größtenteils auf Kunstlicht verzichtet werden. So wurde der Energieverbrauch an diesem Tag wesentlich und ohne erkennbare Nachteile gesenkt - das ist wichtig, denn nur wenn wir auf Dauer unseren Energieverbrauch reduzieren, können wir diesen auch mit erneuerbaren Energien decken.

Am Mittwoch hatten alle am Schulleben Beteiligte die Möglichkeit, in den großen Pausen Vesperdosen und Gemüse- bzw. Obstnetze zu kaufen. Diese waren dem SG in Komission vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim zur Verfügung gestellt worden. Bereits am Montag hatte deren Mitarbeiter, Herr Lothar Hänle, die 5. Klassen im BNT-Unterricht besucht und den Schülerinnen und Schülern anschaulich über Abfallvermeidung, die richtige Trennung von Wertstoffen und deren Wiederverwendung erzählt.

Am Donnerstag waren alle aufgerufen, auf den Privat-PKW zu verzichten und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zu nutzen bzw. einfach zu Fuß zu gehen. Die Idee dahinter war die Reduktion des CO2-Ausstoßes und anderer Abgase. Spontan meldete sich noch Besuch von der Zukunftsakademie Heidenheim an. Frau Simona Diehm kam mit einem Kollegen vorbei und demonstrierte den Schülerinnen und Schülern in der großen Pause, wie viel Strom einzelne haushaltsübliche Geräte verbrauchen. An zwischengeschalteten Strommessgeräten konnten die Kinder ablesen, dass auch der Standby-Modus einiges an Strom verbraucht.

Als Abschluss gab es am Freitag noch den Müllfrei-Tag. Dabei war das Ziel, möglichst wenig Müll zu produzieren, indem z. B. das Vesper in Dosen und Mehrwegflaschen mitgebracht wurde. Der Müll, der sich nicht vermeiden ließ, sollte wenigstens sachgerecht getrennt werden.

Als Dauereinrichtung wurden in der „Grünen Woche“ zwei kleine „öffentliche Bücherregale“ im Schulcafé aufgestellt, in die nicht mehr benötigte Bücher und Spiele gelegt werden können und so hoffentlich einen neuen Besitzer finden.

Insgesamt gab es für die „Grüne Woche“ viel positive Resonanz von verschiedenen Seiten und die Organisatoren hoffen, dass durch die Aktionen viele SGler einen Zugang zu nachhaltigem Handeln gefunden haben und dieses auch in ihren Familien und im Alltag weiter führen.

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Für den Umweltschutz

Das war unser Motto, als wir, die Klasse 6b, uns am 03.04.2019 an der Stadtputzete beteiligten. Zu Unterrichtsbeginn trafen alle Schülerinnen und Schüler ein, um sich von Frau Rüd, die uns begleitete, mit großen Müllsäcken und gelben Handschuhen ausstatten zu lassen. 
Anschließend gingen wir in acht Kleingruppen, die auf verschiedene Gebiete rund um das SG eingeteilt waren, los, um Müll aufzusammeln. Auf den Straßen, in Büschen, unter Bäumen, bei Bänken oder auf Spielplätzen fanden wir sehr viel Müll. Frau Rüd fuhr mit dem Fahrrad von Gruppe zu Gruppe, um uns mit neuen Müllsäcken auszustatten, die wir, wegen den Mengen an Müll, schnell benötigten. Ab und zu trafen wir Spaziergänger, die genau wie wir, sehr schockiert waren, dass wir so viel Müll gefunden hatten. 
Um elf Uhr war dann auch die letzte Gruppe fertig, die am Waldrand gesammelt hatte, wo besonders viel Müll lag. So endete der Schultag für uns relativ früh, allerdings hatten wir nicht das Gefühl, dass wir an diesem Tag weniger gearbeitet haben. Und eine Belohnung bekamen wir nach getaner Arbeit auch; eine Brezel und Kekse vom Abfallordnungsamt Heidenheim.
Im Unterricht sprachen wir dann nochmal über die Stadtputzete. Wir alle waren der Meinung, dass eindeutig zu viel Müll auf den Straßen Heidenheims lag. Dagegen muss dringend etwas getan werden! Für den Umweltschutz, gegen Müll. Dennoch hat es uns allen Spaß gemacht und wir sind sehr froh, uns an der Stadtputzete beteiligt zu haben.

Fabienne Schröm & Emilia Burkart, 6b

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Stadtradeln 2019: Das SG belegt den 14. Platz!

Beim diesjährigen Stadtradeln der Stadt Heidenheim belegte ein Team aus 19 radelnden SGlern (SuS, LuL, Angehörige und Mitarbeiter) Platz 14 von 47!

Innerhalb von drei Wochen (22.6.19 bis 12.7.19) brachten es alle zusammen auf stolze 3691 km, das entspricht einer CO2-Vermeidung von 524 kg - unter der Voraussetzung, dass die gleiche Strecke sonst mit dem Auto gefahren worden wäre. Dies trifft sicherlich nicht immer zu (z.B. Fahrradtouren), trotzdem wurden sicherlich auch manche Pflichtstrecken (z.B. Einkauf, Weg zur Arbeit), angespornt durch die Gruppendynamik, mit dem Fahrrad überwunden.

Das Team „Schiller-Gymnasium Heidenheim“ freut sich bei einer Neuauflage des Stadtradelns über viele weitere Mitradler! Infos gibts bei der Teamkapitänin Frau Rüd

 

zuletzt bearbeitet: 01.04.2020 von rangnick

 

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